Hallo zusammen,
ich hatte vor kurzem einen Auffahrunfall in München, bei dem mein Auto am Heck beschädigt wurde. Der Schaden sieht auf den ersten Blick nicht allzu groß aus, aber die Stoßstange ist verzogen und der Kofferraum schließt nicht mehr richtig. Die gegnerische Versicherung hat mir angeboten, direkt mit einer Werkstatt zusammenzuarbeiten, aber irgendwie habe ich dabei kein gutes Gefühl. Ich frage mich, ob ich lieber selbst einen Gutachter einschalten sollte – auch wenn ich gar keine Schuld am Unfall habe. Gibt es hier im Forum Erfahrungswerte, ob das wirklich nötig ist? Oder reicht in solchen Fällen auch ein einfacher Kostenvoranschlag von der Werkstatt?
Ich habe gehört, dass es gerade bei nicht sofort sichtbaren Schäden später Probleme geben kann, wenn man nicht gut dokumentiert. Das will ich natürlich vermeiden. Mir ist wichtig, dass ich den Schaden korrekt ersetzt bekomme und nicht auf Kosten sitzen bleibe, die später erst auftauchen. Außerdem will ich nicht, dass mir durch eine unklare Abwicklung irgendwelche Nachteile bei meiner Versicherung entstehen. Wenn es eine bessere Lösung als die der gegnerischen Versicherung gibt, wäre ich sehr daran interessiert.
Ich bin übrigens nicht der Unfallverursacher, das wurde auch schon offiziell aufgenommen. Der andere Fahrer war sofort einsichtig. Trotzdem bleibt ein mulmiges Gefühl, was die Abwicklung angeht. Gerade bei Versicherungen habe ich gelernt, dass man genau hinschauen sollte. Man hört ja oft, dass man als Geschädigter nicht verpflichtet ist, alles so zu akzeptieren, wie es einem angeboten wird. Deswegen möchte ich den besten und sichersten Weg gehen – ohne später Überraschungen zu erleben. Wer hat so einen Fall schon hinter sich? Ich bin dankbar für jeden ehrlichen Hinweis und Tipp.