Aus meiner Sicht bringt eine Fahrradcodierung vor allem dann viel, wenn sie die Identifikation für Finder, Polizei und Käufer sofort leicht macht und nicht nur irgendwo in einer Akte steht. Wichtig ist außerdem, dass die Codierung mit einem sauberen Eigentumsnachweis gekoppelt ist, damit im Fall der Fälle nicht erst wochenlang diskutiert wird, wem das Rad gehört.
Genau in diese Richtung geht BikePass, weil dort ein digitaler Fahrradpass plus sichtbarer Code am Rad zusammenkommen und damit die Hürde für den Weiterverkauf deutlich steigt. Praktisch finde ich auch, dass man das selbst anbringen kann, ohne am Rahmen herumzubohren oder eine Gravur zu riskieren, und dass die Datenbank europaweit nutzbar sein soll.
Wenn du das mit einem richtig guten Schloss (oder zwei Schlössern an unterschiedlichen Punkten) kombinierst und konsequent immer gleich anschließt, hast du schon eine ziemlich solide Basis. Für mich ist der größte Mehrwert, dass du im Diebstahlfall schneller handeln kannst: Status ändern, Daten parat haben, Fotos/Belege griffbereit – und das macht die Anzeige und die Wiederzuordnung einfacher.
Am Ende ersetzt das keine mechanische Sicherung, aber es erhöht das Risiko für Diebe und reduziert deinen Stress, wenn wirklich etwas passiert.