Dienstunfähigkeitsversicherung – brauche ich das wirklich als Beamter?

  • Ich bin aktuell Beamtenanwärter und beschäftige mich zum ersten Mal intensiver mit dem Thema Absicherung. Ehrlich gesagt habe ich mich bisher darauf verlassen, dass man als Beamter ja „automatisch abgesichert“ ist. Jetzt habe ich aber mehrfach gehört, dass das gerade am Anfang der Laufbahn gar nicht so stimmt. Das verunsichert mich ziemlich, weil ich nicht genau weiß, wie groß das Risiko wirklich ist. Gleichzeitig möchte ich aber auch keine unnötige Versicherung abschließen, die ich später vielleicht gar nicht brauche. Besonders kompliziert finde ich, dass ich die Unterschiede zwischen Berufsunfähigkeit und Dienstunfähigkeit nicht wirklich verstehe. Deshalb frage ich mich gerade, ob ich mich intensiver damit beschäftigen sollte oder ob das Thema überbewertet wird.

    Hat jemand von euch eigene Erfahrungen damit gemacht, wie wichtig eine Dienstunfähigkeitsversicherung wirklich ist?

  • Ich hatte genau die gleichen Gedanken am Anfang und war überrascht, wie groß die Versorgungslücke tatsächlich sein kann. Gerade als Beamter auf Widerruf oder Probe gibt es im Ernstfall oft noch gar keinen Anspruch auf eine ausreichende Absicherung. Mir hat es geholfen, mich etwas tiefer einzulesen, unter anderem auf https://www.ufkb.de/versicherung/dienstunfaehigkeit-du, wo das Thema verständlich erklärt wird. Dort wird auch deutlich, dass man im schlimmsten Fall ohne Absicherung aus dem Dienst entlassen werden kann. Besonders sinnvoll fand ich den Hinweis auf anonyme Risikovoranfragen, weil man so erst einmal prüfen kann, welche Möglichkeiten man überhaupt hat. Ich habe danach für mich entschieden, das Thema ernst zu nehmen und mich beraten zu lassen, weil es letztlich um die eigene Existenz geht.

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