Erfahrungen mit Verkauf von Silberbesteck?

  • Hallo,


    ich habe von meinen Großeltern ein altes Silberbesteck geerbt, das bei uns eigentlich nur im Schrank liegt. Da wir es nie benutzen, überlege ich, es zu verkaufen. Allerdings weiß ich nicht, ob es dafür überhaupt noch einen Markt gibt oder ob man dafür nur den Materialwert bekommt. Hat jemand von euch schon einmal Silberbesteck verkauft und kann berichten, wie das abläuft?

    Danke euch und liebe Grüße!

  • Hallo,


    ich habe selbst vor ein paar Monaten mein geerbtes silberbesteck verkaufen wollen und habe mir vorher ähnliche Fragen gestellt. Am Ende war ich überrascht, dass es tatsächlich noch Händler gibt, die Silberbesteck sehr genau prüfen und nicht einfach nur den Schmelzwert berechnen. Bei Goldankauf Bayern wurde mein Besteck zunächst auf den Feingehalt kontrolliert, und dann haben sie mir den Wert transparent nach aktuellem Silberkurs vorgerechnet.


    Das fand ich super, weil man direkt nachvollziehen kann, wie sich der Preis zusammensetzt. Es spielt keine Rolle, ob das Besteck komplett ist oder ob nur Teile vorhanden sind – alles kann eingeschätzt und bewertet werden. Ich habe dadurch deutlich mehr bekommen, als ich gedacht hätte, und das Ganze lief sehr unkompliziert ab. Kann ich nur empfehlen!


    Viele Grüße!

  • Für die meisten Silberbestecke bekommst du heute tatsächlich leider nur den reinen Silberwert, außer es handelt sich um sehr seltene oder besonders begehrte Design­er-Serien. Der normale Gebrauchsmarkt ist stark eingebrochen, weil viele Leute kein echtes Silber mehr verwenden und die Pflege scheuen.


    Gekauft wird es aber nach wie vor – eben als Edelmetall, berechnet nach der Legierung.

    Wie mein Abwickeln funktioniert hat:

    Ich habe mein Silber letztlich beim Seidl Peter Goldankauf Salzburg verkauft. Die kaufen Silber in allen Formen an – also eben Besteck, aber auch Schalen, Kerzenhalter etc.


    Ich habe mehrmals einige Dinger verkauft:

    1. Einmal persönlich vor Ort (war beruflich in Salzburg und hab vorher die Ankaufspreise im Netz verglichen)

      – Bewertung geht schnell

      – man sieht direkt, wie gewogen und geprüft wird

      – Auszahlung sofort

    2. Einmal per Post, weil ich nicht aus Salzburg bin

      – hat überraschend problemlos funktioniert

      – Rückmeldung zur Mail mit Kaufangebot

      – fand ich sehr angenehm und transparent

    Neben dem Silberbesteck habe ich dann ein anderes Mal auch noch Zahngold meiner Großeltern und ein paar Zinnbecher verkauft, auch per Post.

    Mein Tipp:

    • Schau, welche Stempel auf deinem Besteck sind (z. B. 800, 830, 925).

    • Solides Besteck bringt meist zwischen 80–92 % Silbergehalt.

    • Für versilbertes Besteck bekommst du dagegen fast nichts – das ist wichtig zu unterscheiden.

    Wenn du es verkaufen willst, ist ein seriöser Edelmetallankäufer oft der einfachste und fairste Weg. Für nostalgische oder designorientierte Serien kann man es auch über Kleinanzeigen probieren, aber die Nachfrage ist dort inzwischen sehr gering.

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